
Wenn Kolleginnen und Kollegen aus der Bereichsalarmzentrale Neunkirchen ins Parlament kommen, ist das für mich mehr als nur ein offizieller Termin – es ist ein Stück Zuhause im Hohen Haus.
Auf meine Einladung hin haben mich 17 Disponentinnen und Disponenten der BAZ Neunkirchen in Wien besucht. Angeführt wurde die Gruppe von unserem neuen Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Mario Lukas. Für mich war das ein ganz besonderer Termin, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, Dienst in der BAZ zu machen – oft im Hintergrund, aber immer mit voller Verantwortung.
Gestartet haben wir den Tag ganz unkompliziert bei einem gemeinsamen Frühstück. Da bleibt Zeit zum Reden, zum Austauschen und auch zum Lachen – genau so, wie man es aus der BAZ kennt. Mir war wichtig, gleich zu Beginn eines klar zu sagen: Was in Neunkirchen geleistet wird, ist alles andere als selbstverständlich.
Die BAZ Neunkirchen ist nämlich die einzige Bereichsalarmzentrale in Niederösterreich, die rund um die Uhr ausschließlich von Freiwilligen betrieben wird. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – und das neben Beruf, Familie und allem, was sonst noch dazugehört. Darauf können wir wirklich stolz sein.
Ich habe es auch im Gespräch so formuliert:
Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein. Was meine Kameradinnen und Kameraden leisten, ist beeindruckend – und genau dieses Engagement ist ein wesentlicher Grund dafür, warum unser System im Bezirk so gut funktioniert. Dafür setze ich mich auch politisch ein.
Nach dem Frühstück ging es ins Parlament. Mein Mitarbeiter Werner Vogl hat die Führung übernommen und einen spannenden Einblick in das Haus gegeben – von der Geschichte bis zum politischen Alltag. Natürlich durften dabei auch ein paar Geschichten aus dem Nähkästchen nicht fehlen.
Besonders gefreut hat mich der offene Austausch. Ich habe versucht, einen möglichst ehrlichen Einblick in meine Arbeit als Abgeordneter zu geben – wie Entscheidungen entstehen, wie Sitzungswochen ablaufen und was hinter den Kulissen passiert. Genau dieser direkte Dialog ist mir wichtig.
Den Abschluss haben wir ganz traditionell und gemütlich im Schweizerhaus gemacht. Dort konnten wir den Tag noch einmal Revue passieren lassen – so, wie man es nach einem langen, intensiven Dienst auch macht.
Für mich hat dieser Besuch wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Verbindung zwischen Politik und Einsatzorganisationen ist. Und ganz ehrlich: Es war einfach schön, meine Kameradinnen und Kameraden dort zu sehen, wo ich sonst arbeite.


Wollt ihr mich auch im Parlament besuchen? Dann einfach eine Mail an mich (thomas.elian@parlament.gv.at) oder meinen Mitarbeiter Werner (werner.vogl@parlament.gv.at) und wir machen uns einen Termin aus.
Bis bald, euer
Thomas