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Zu Besuch im Europäischen Parlament – Eindrücke aus Brüssel

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, auf Einladung des österreichischen Europaabgeordneten Lukas Mandl das Europäisches Parlament in Brüssel zu besuchen. Gemeinsam mit meinem Mitarbeiter Werner Vogl durfte ich einige spannende Tage in der europäischen Hauptstadt verbringen – mit vielen Gesprächen, neuen Eindrücken und auch der einen oder anderen geselligen Runde.

Gerade für mich als noch relativ neuen Abgeordneten im österreichischen Parlament war dieser Besuch besonders wertvoll. Europa wirkt im politischen Alltag oft weit weg – in Brüssel merkt man aber schnell, wie eng unsere nationale Politik mit den Entscheidungen auf europäischer Ebene verbunden ist. Der direkte Austausch mit Abgeordneten und Entscheidungsträgern hilft enorm, um Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Perspektiven mitzunehmen.

Im Mittelpunkt vieler Gespräche standen große Zukunftsfragen Europas: Migration, geopolitische Entwicklungen, Digitalisierung und Sicherheit. Besonders intensiv haben wir über Künstliche Intelligenz gesprochen – ein Thema, das unsere Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren stark verändern wird. Für mich ist klar: Europa darf hier nicht den Anschluss verlieren. Wir müssen Innovation fördern und gleichzeitig verantwortungsvolle Rahmenbedingungen schaffen, damit neue Technologien den Menschen wirklich nützen.

Eng damit verbunden ist auch das Thema Cybersecurity. Cyberangriffe auf Staaten, Unternehmen oder kritische Infrastruktur nehmen weltweit zu. Deshalb braucht es eine starke europäische Zusammenarbeit, um unsere digitale Infrastruktur und unsere demokratischen Systeme besser zu schützen.

Ein spannender Programmpunkt war auch ein Round Table der Power Regions of Europe, bei dem über die Rolle der Regionen in Europa diskutiert wurde. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ist. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren unter anderem Bayerns Europaminister Eric Beißwenger sowie Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Ein besonderer Höhepunkt der Reise war für mich das Treffen mit der Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola. Gemeinsam mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, der steirischen Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom sowie dem Europaabgeordneten Reinhold Lopatka konnten wir uns über aktuelle europäische Herausforderungen und die Rolle der Regionen austauschen.

Neben all den politischen Terminen blieb natürlich auch Zeit für persönliche Gespräche und neue Kontakte. Gerade diese informellen Begegnungen zeigen, wie wichtig der direkte Austausch ist – und ja, auch ein belgisches Bier gehört manchmal dazu, wenn man Gespräche in entspannter Atmosphäre fortsetzt.

Mein Fazit aus diesen Tagen in Brüssel ist durchwegs positiv: Europa lebt vom Dialog und vom Miteinander. Für meine Arbeit im österreichischen Nationalrat nehme ich viele wertvolle Impulse mit. Ein besonderer Dank gilt Lukas Mandl und seinem Team – allen voran seinem Büroleiter Jack Porter – für die hervorragende Organisation und ihren engagierten Einsatz für Österreich auf europäischer Ebene.

Bis bald, Euer

Thomas

PS: Infos findet ihr auch auf meinen Social Media Kanälen, beispielsweise hier.