Gestern wurde im Nationalrat ein Antrag der FPÖ zur Bundessportförderung diskutiert. Der Titel klang vielversprechend – er spricht von „Gerechtigkeit“. Doch wenn man genauer hinsieht, wird klar: Dieser Antrag ist reiner Populismus. Er würde dem österreichischen Sport mehr schaden als nützen.
Man schwächt jene, die das Rückgrat des Sports bilden: die Ehrenamtlichen vor Ort – Trainerinnen und Trainer, Platzwarte, Funktionärinnen und Funktionäre, die ihre Freizeit opfern, damit Kinder und Jugendliche überhaupt eine sportliche Heimat haben. Das ist die Realität – und das ist Fakt.
Ich komme aus einer Region, in der der Sportverein mehr ist als nur ein Freizeitangebot. Er ist Treffpunkt, Identität und Teil unseres Zusammenlebens. Dort wird Verantwortung übernommen, dort lernen Kinder Fairness, Teamgeist und Zusammenhalt. Und genau dort braucht man keine populistischen Schlagzeilen, sondern verlässliche Unterstützung und planbare Förderung.
Zum Schluss habe ich die Kolleginnen und Kollegen der FPÖ dazu aufgerufen, noch einmal in sich zu gehen und nachzudenken – auch wenn es, wie zuletzt in Neunkirchen, Konsequenzen bis hin zu einem Parteiausschluss geben kann, wenn man eine eigene Meinung vertritt.
Offenbar habe ich damit einen wunden Punkt getroffen … aber seht selbst – zum Video meiner Rede geht es hier.