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Zahlreiche Reformen – ein Überblick

Mit dem Jahr 2026 werden zahlreiche Reformen umgesetzt, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien, Pensionistinnen und Pensionisten sowie Betriebe spürbar entlasten. Ziel ist es, Leistung fair zu honorieren, das tägliche Leben leistbar zu halten und soziale Sicherheit weiter auszubauen. Für mich ist klar, Politik muss dort wirken, wo sie die Menschen im Alltag auch tatsächlich erreicht – beim Einkommen, bei den Kosten des täglichen Lebens, in der Arbeit und zu Hause. Diese Maßnahmen zeigen klar: Wir als ÖVP stehen an der Seite der arbeitenden Menschen und sorgen für soziale Sicherheit, Leistungsgerechtigkeit und ein leistbares Leben in Österreich.

Mehr Netto durch gerechte Steuerpolitik

Durch die Abschaffung der kalten Progression werden die Einkommensteuer-Tarifstufen angepasst. Zwei Drittel der inflationsbedingten Mehrbelastung werden automatisch ausgeglichen. Seit 1. Jänner 2026 gelten höhere Tarifgrenzen, wodurch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dauerhaft entlastet werden.

Starke Unterstützung für Pendler

Der Pendlereuro wird ab 2026 von 2 auf 6 Euro erhöht. Damit wird der tägliche Arbeitsweg – unabhängig vom Verkehrsmittel – gerechter abgegolten.

Weniger Bürokratie beim Pickerl

Mit der neuen 4-2-1-Regel wird die §57a-Überprüfung vereinfacht: Die erste Überprüfung erfolgt nach vier Jahren, danach alle zwei Jahre bis zum zehnten Fahrzeugjahr, erst anschließend jährlich.

Steuerfreie Überstunden

Bis zu 15 Überstundenzuschläge pro Monat bleiben bis zu 170 Euro steuerfrei. Zuschläge für Arbeit an Sonn- und Feiertagen sind weiterhin bis zu 400 Euro monatlich steuerfrei.

Preis-Runter-Garantie

Sinken die Einkaufspreise für Strom, müssen Energieversorger diese Senkung automatisch an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

Senkung von Abgaben und Beiträgen

Die Elektrizitätsabgabe wird für Haushalte auf das EU-Minimum gesenkt, für Unternehmen deutlich reduziert. Auch der Ökostrombeitrag sinkt um mehr als 14 Prozent. Die Netzkosten steigen 2026 im Durchschnitt nur geringfügig.

Österreich-Tarif und Sozialtarif

Ab März 2026 gilt ein österreichweiter Stromtarif unter 10 Cent pro Kilowattstunde für alle Verbund-Kundinnen und -Kunden. Ab April kommt zusätzlich ein Sozialtarif für einkommensschwache Haushalte mit besonders günstigen Konditionen.

Pflegeberufe als Schwerarbeit

Pflegeberufe werden in die Schwerarbeitsregelung aufgenommen. Neben körperlicher Belastung zählen künftig auch psychische und Mehrfachbelastungen. Pflegekräfte erhalten damit bessere Absicherung und frühere Pensionsmöglichkeiten.

Erhöhung des Pflegegeldes

Das Pflegegeld wird 2026 um 2,7 Prozent erhöht und weiterhin zwölfmal jährlich ausbezahlt.

Einführung der Teilpension

Mit der Teilpension wird ein gleitender Übergang in den Ruhestand ermöglicht. Ältere Erwerbstätige können ihre Arbeitszeit reduzieren und gleichzeitig einen Teil der Pension beziehen.

Neue Weiterbildungszeit

Die bisherige Bildungskarenz wird durch eine neue Weiterbildungszeit ersetzt. Diese setzt auf verpflichtende Beratung, klare Zugangsvoraussetzungen und ermöglicht auch Weiterbildung in Teilzeit.

Geräte-Retter-Prämie

Ab Jänner 2026 werden Reparaturen von Elektro- und Elektronikgeräten wieder gefördert. Die Hälfte der Kosten, bis zu 130 Euro pro Gerät, wird übernommen.

Trinkgeld bleibt steuerfrei

Trinkgeld bleibt weiterhin steuerfrei. Neu sind bundesweit einheitliche Sozialversicherungs-Pauschalen für Beschäftigte mit und ohne Inkasso.

Hitzeschutz am Arbeitsplatz

Mit der neuen Hitzeschutzverordnung sind Arbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit bei hohen Temperaturen umzusetzen.

Mietpreisbremse

Mieten dürfen ab 2026 nur noch einmal jährlich erhöht werden. Inflationssteigerungen über drei Prozent dürfen nur zur Hälfte weitergegeben werden. In bestimmten Wohnformen gelten zusätzliche Obergrenzen.

Mehr Transparenz bei Arbeitszeiten

Bei der Anmeldung zur Sozialversicherung müssen künftig die vereinbarten Wochenarbeitsstunden angegeben werden. Das schafft Klarheit über Lohn und Ansprüche.

Neue Rechte für freie Dienstnehmer

Freie Dienstnehmer erhalten erstmals Kündigungsfristen, Mindeststandards und die Möglichkeit von Kollektivverträgen.

Weitere wichtige Verbesserungen 2026

  • Abschaffung der Umsatzsteuer auf Frauenhygieneartikel und bestimmte Verhütungsmittel
  • Arzneimittelkostenobergrenze von maximal zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens
  • Anti-Mogelpackungs-Gesetz gegen versteckte Preiserhöhungen
  • Kinderkopftuchverbot an Schulen ab September 2026
  • Einführung des digitalen Eltern-Kind-Passes ab Oktober 2026

Solltet ihr Fragen zu den einzelnen Punkten haben so stehe ich gerne unter thomas.elian@parlament.gv.at zur Verfügung. Gerne könnt ihr auch meinen Mitarbeiter Mag. (FH) Werner Vogl unter werner.vogl@parlament.gv.at kontaktieren. Natürlich findet ihr auch immer wieder Infos auf meinen Social Media Kanälen, wie beispielsweise hier – also einfach draufklicken und folgen.

Euer Thomas